Warum Disziplin nicht hilft, den Kreislauf zu durchbrechen

Wieso Tipps und Ziele nichts bringen und die Situation sogar verschlimmern können

Ole Hoppe – unmaskiert leben

Lieber Freund, liebe Freundin,

Vielleicht konsumierst du regelmäßig Cannabis – um abzuschalten, um zu vergessen oder um zu funktionieren. Ohne den Konsum fällt dir das Einschlafen oft schwer. In der Öffentlichkeit fühlst du dich oft wie ein Fremdkörper und es fühlt sich so an, als würden alle dich beobachten. Vielleicht ist es dir auch unangenehm, vor deinem Partner oder deiner Partnerin zu konsumieren und deswegen wartest du damit, bis diese schlafen gehen. Wenn sie dann mal länger wach bleiben, wirst du direkt nervös – vielleicht sogar subtil aggressiv.

Tief in dir drin spürst du, dass du das nicht mehr willst und vielleicht hast du schon oft versucht aufzuhören, aber es klappt nicht langfristig. Keiner der Tipps funktioniert wirklich, und viel beschworene „Disziplin“ scheinst du auch nicht aufbringen zu können. Möglicherweise hat auch die „Heilwirkung“ mittlerweile nachgelassen und der „gewünschte“ Betäubungseffekt hat sich in eine Verstärkung deiner (nicht gewünschten) Emotionen gewandelt. Häufig im Alltag, zum Beispiel bei irgendwelchen Gerüchen, einer bestimmten Wetterlage, Musik, die du aus vorbeifahrenden Autos hörst, Filmen, die du schaust oder Menschen, mit denen du Zeit verbringst, wirst du immer wieder ans Kiffen erinnert. Du verbringst ungerne längere Zeiträume unter „Nicht-Kiffern“, da du dich unter ihnen wie eine Art Fremdkörper und einfach unverbunden fühlst. Vielleicht geht das sogar schon Jahrzehnte so. Du fühlst dich abhängig von etwas, das dir eigentlich nicht mehr guttut und immer wieder verteidigst du den Konsum dennoch vor dir selbst und anderen. Aber tief in dir spürst du: Es muss sich etwas ändern.

Du glaubst es geht nicht anders

Du glaubst, dass du es nicht schaffen kannst und manchmal redest du dir auch ein, dass es ja so schlimm gar nicht ist. Immerhin „funktionierst“ du ja (noch), machst deine Arbeit. Da du schon mehrfach versucht hast davon loszukommen, verlierst du das Vertrauen in dich selbst und dass du jemals ein erfülltes Leben ohne Cannabis führen kannst. Schließlich hast du es ja auch schon oft genug versucht und jegliche Rückfälle haben dich immer weiter entmutigt. Du glaubst dir fehlt einfach die „Disziplin“ oder, dass du zu schwach bist.

Tipps und „Disziplin“ verschlimmern deine Situation

Du versuchst durch den Konsum und das Kiffen seelischen Druck zu regulieren. Kluge Tipps wie „Wirf deine Utensilien weg“, „reine Kopfsache“ oder „setz' dir Ziele“ bauen noch mehr Druck in dir auf und machen es dir noch schwerer. Und wenn du dann die Ziele nicht erreichst, fühlst du dich wieder einmal mehr wie ein Versager oder eine Versagerin. Der ewige Kreislauf des Leidens setzt sich fort.

Die Droge ist nicht das Problem

Du bist nicht allein. Und du bist nicht kaputt. Konsum ist oft ein Versuch, innere Spannungen zu regulieren – ein Symptom, kein persönliches Versagen. Es sind emotionale Verhaltensmuster aus deiner Vergangenheit und Ideen über dich selbst, die tief in dir und deinem Nervensystem verankert sind, die dich immer wieder zum Gras treiben. Das mag dir vielleicht nicht bewusst sein, aber es ist der Grund, wieso du es noch nicht geschafft hast, dauerhaft ohne Konsum zu leben. Selbst wenn du längere Zeiten ohne Cannabis ausgekommen bist, ist das zugrunde liegende Problem nicht gelöst worden. Veränderung beginnt dort, wo du beginnst, dich wirklich zu sehen.

Es ging nie darum dass du konsumierst. Es ging immer nur darum warum du es tust.

Ich begleite dich dabei

Ich helfe dir dabei, die wahre Ursache für deinen Konsum zu identifizieren und zu verstehen, was dein Konsum dir bisher „geliefert“ hat – und wie du die Regulation deiner Emotionen auf neue, gesunde Weise in dein Leben bringen kannst. Ich arbeite bewusst nicht therapeutisch – sondern begleite dich dabei, eigene Muster zu erkennen und neue Erfahrungen zu machen. Ohne Scham. Ohne Druck. Mit Klarheit und Mitgefühl.

In drei Schritten in die natürliche Regulation

  • Emotionale Auslöser und innere Verletzungen erkennen und kommunizieren
  • Selbstregulation lernen – raus aus dem Stress-Modus
  • Die neue, nie gekannte Ruhe genießen – ohne Substanzen

Ich wünsche dir alles Liebe und jeglichen Erfolg und hoffe, dich bald kennenzulernen.

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(Meine Arbeit ersetzt keine Therapie)